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	<title>NoMoreMrNiceGuy &#8211; No More Mr Nice Guy Männergruppen München</title>
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		<title>Wenn Du stirbst, endet die Welt.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[NoMoreMrNiceGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2016 16:36:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich denke oft darüber nach, was eigentlich passiert, wenn ich sterbe. Wie viele Dinge nach mir auf diesem Planet passieren werden, die ich einfach nicht&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke oft darüber nach, was eigentlich passiert, wenn ich sterbe. Wie viele Dinge nach mir auf diesem Planet passieren werden, die ich einfach nicht erlebe.</p>
<p>Ist es nicht fantastisch, dass wir in unserer Zeitleiste in einer Realität eingebettet sind, die wir für die einzige wahre halten? Dadurch, dass Jetzt immer jetzt ist, denken wir, wir sind der Vergangenheit voraus und an der Kante zur Zukunft. Die Spitze der Evolution.</p>
<p>So muss jede Generation der vergangenen Jahrhunderte und Jahrtausende gedacht haben. Keiner konnte sich vorstellen, wie die Zukunft über die Zeit, die damals Jetzt war, denken wird.</p>
<p>Ich erschrecke dann bei der Vorstellung, dass nach meinem Tod die Welt weiter existieren wird. Vielleicht wird sogar jemand den Tod überwinden, ein Medikament für ewiges Leben entwickeln. Möglicherweise bin ich nicht mehr unter den glücklichen Gewinnern. Und das macht mir Angst.</p>
<p>Angst jedoch, ist bewusste Wahrnehmung. Und wenn ich tot bin, gibt es diese Wahrnehmung nicht mehr. So, wie meine Sinneswahrnehmung im Mutterleib langsam wie eine Morgendämmerung, bei der man den Übergang von Nacht zu Tag nicht mehr genau bestimmen kann, in mich gekommen ist, wird sie wieder gehen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass das davor schmerzhaft war. Oder dass ich der Meinung war, etwas verpasst zu haben.</p>
<p>Unser bewusstes Denken macht es, dass wir Menschen uns in einem Zeitstrahl mit Vergangenheit und Zukunft sehen können. Ein Hund macht das nicht &#8211; es sieht den jetzigen Moment als das ewige Kontinuum. Oder hast Du jemals einen Hund gesehen, der sich Sorgen um morgen macht?</p>
<p>Mein Bewusstsein ist der Treiber meiner Fantasien, die sich vorstellen, wie die Zukunft ohne mich weiter existieren wird. Ohne diese bewusste Projektion in die Zukunft, wäre das nicht möglich. Genau genommen war ich also schon einmal tot. Bevor mein Bewusstsein im Bauch meiner Mutter aufgewacht ist.</p>
<p>Was wäre, wenn Du heute einschläfst und nie mehr aufwachen würdest? Eigentlich gar nicht so schlimm, oder? Wenn Du stirbst, endet dein Bewusstsein. Und damit Endet jede Vorstellung von Vergangenheit und Zukunft.</p>
<p>Wenn Du stirbst, endet die Welt.</p>
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		<title>Der einzige leichte Tag war gestern.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[NoMoreMrNiceGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2016 16:33:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich mache seit fast 2 Jahren Crossfit. Das ist intensives Kraft- und Ausdauertraining am Limit. Und auch nach 2 Jahren fällt mir in jedem Workout&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mache seit fast 2 Jahren Crossfit. Das ist intensives Kraft- und Ausdauertraining am Limit.</p>
<p>Und auch nach 2 Jahren fällt mir in jedem Workout eine Sache auf: Wenn die Einheit oder Übung schwer ist, mir alles weh tut oder ich an meine Grenze komme, schaltet sich mein Kopf ein.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wann wird mir das jemals leicht fallen?&#8221;</p></blockquote>
<p>Und danach in der Umkleide. Alle so &#8220;oh, ah, oh man&#8230; uh&#8221;. Danach muss ich immer laut über mich selbst lachen. Einerseits, weil ich realisiere, dass ich Crossfit mache, um zu wachsen. Und Wachstum in der Komfortzone erreichen zu wollen, ist ein Widerspruch in sich.  Andererseits, weil es nie leicht wird. Weil es nie leicht werden kann. Wenn die Übung leichter wird, mache ich das Gewicht schwerer. Jeder Rekord will gebrochen werden. Jedes neue Level fordert von mir, das Level darüber in Angriff zu nehmen.</p>
<p>In unserer Gesellschaft versprechen wir uns oft die Abkürzung zum gewünschten Ziel. Das Pulver, das die Muskeln mit wenig Training viel wachsen lässt, die Zahnpasta, die die Zähne sofort weißer macht, der Lottoschein, der unser Leben verändern kann.</p>
<p><strong>Was wir dabei oft vergessen: Es gibt keine Abkürzungen für das erfolgreiche Leben.</strong> Zumindest nicht bei Dingen, bei denen wir selbst und persönlich wachsen müssen, um nachhaltig glücklich und stolz auf uns zu sein. Immer wenn wir uns mit Personen vergleichen, die ihre Ziele (und vielleicht unsere) erreicht haben, scheint es Erfolg über Nacht zu sein. Die tausende Stunden Blut, Schweiß und Tränen sehen wir natürlich nicht. Die endlosen Stunden Übung, Verzicht und Ausdauer, das eine große Ziel zu erreichen, kennt nur der, der es erreicht hat. Und letztlich sind es genau diese Stunden, auf die wir stolz zurück blicken, wenn wir da ankommen, wo wir uns vor Jahren sehen wollten.</p>
<p>Das ist der Preis und der Wert für Glück, Erfüllung, Meisterschaft, Fitness, Gesundheit, und und und. Vielleicht gibt es Shortcuts zu einer besseren Karriere, mehr Geld und einer besseren Beziehung. Zu einer besseren Beziehung zu mir selbst, gibt es jedoch keinen.</p>
<p style="text-align: left;">Wie oft beschweren wir uns über die kommenden Probleme. Die Rechnungen, die nie aufhören. Schon wieder Geschirr spülen. Die Stolpersteine auf dem Weg zum großen Gipfel. Und gerade wenn ich denke, alles geregelt zu haben, kommt die nächste Sache. Wann hört das jemals auf? Dann sage ich mir: &#8220;Wenn Du tot bist&#8221;. Bis dahin muss ich leider leben.</p>
<p><strong>Niemand hat gesagt, dass es leicht wird.</strong> Weder Crossfit und erst recht nicht das Leben. Aber es wird sich lohnen. Deshalb mache ich weiter. Jeden Tag ein bisschen besser, jeden Tag mehr mich selbst meistern.</p>
<p>Ich freue mich fast schon auf die Herausforderungen von morgen. Alles andere kenne ich schon.</p>
<p><strong>Der einzige leichte Tag war gestern.</strong></p>
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		<title>Hält dich deine Freiheit davon ab sie zu leben?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[NoMoreMrNiceGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2016 16:33:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir scheinen in der freisten Zeit der Geschichte zu leben. So viele Optionen und Wege geben uns die Illusion, wir könnten mehr als nur ein&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir scheinen in der freisten Zeit der Geschichte zu leben. So viele Optionen und Wege geben uns die Illusion, wir könnten mehr als nur ein Leben leben. Und die Tatsache, dass wir alle eben nur ein Leben leben können, macht es uns so schwer. Ich möchte Karriere machen, trotzdem viel Freizeit haben, dabei etwas gutes für die Welt tun, eine Familie gründen aber immer viel reisen. Solange wir uns nicht für eine Option, für einen gangbaren Lebensweg entscheiden, stecken wir in Widersprüchen fest. Und diese internen Konflikte machen uns unfrei. Wir fühlen uns gefangener, je mehr Möglichkeiten wir haben.</p>
<p>Diese Freiheit ist es, die uns oft das Gefühl gibt, dass das &#8220;echte&#8221; Leben noch nicht begonnen hat. Es könnte bald etwas kommen, das mein Leben in einer andere Bahn lenkt. Vielleicht ein zweites Leben? eine große Veränderung, die mir das Gefühl gibt, das Schicksal hat mich gefunden. Es muss ja etwas geben, das besser ist als das hier. &#8220;Ich möchte dort drüben sein – nicht hier.&#8221;</p>
<p>Die Sache ist: du kannst nicht wo anders sein, wenn Du hier bist. Und wenn du doch dort ankommst, bist due wieder hier. So werden Ziele nur zu einer Illusion. Wenn du sie erreicht hast, willst Du wieder wo anders sein.</p>
<p>Wichtig ist der Schritt, den du in diesem Moment tust. Wenn du dir dann gut überlegt hast, wo du in 3, 5, 10 oder 20 Jahren sein willst, kannst du diesen Schritt heute drauf hin auslegen. Und dabei den Weg genießen.</p>
<p>Freiheit ist dann, zurück zu blicken und zu verstehen, dass die Unfreiheit der Ent-scheidung dich langfristig vom Konflikt mit dir selbst befreit hat. Das ist wahre Freiheit &#8211; das &#8220;echte&#8221; Leben.</p>
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		<title>Du bist nicht alleine, Mann!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[NoMoreMrNiceGuy]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2016 20:02:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich. Eines der Worte, die einen Nice Guy sofort erkennen lassen. Denn eigentlich beinhaltet bereits das Scheitern im Anschluss. Eigentlich bin ich nämlich der Prinz, wenn mich&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eigentlich</em>. Eines der Worte, die einen Nice Guy sofort erkennen lassen. Denn <em>eigentlich</em> beinhaltet bereits das Scheitern im Anschluss. <em>Eigentlich</em> bin ich nämlich der Prinz, wenn mich nur jemand in meinem Gedankengebäude meiner Großartigkeit sehen könnte. <em>Eigentlich</em> bin ich ein echter Kerl, nur in vielen Situationen kann ich nicht meinen Mann stehen. <em>Eigentlich</em> bin ich zu gut für diesen Job, aber es kann ja nicht jeder aussuchen, was er macht. <em>Eigentlich</em>, <em>eigentlich</em>, <em>eigentlich</em>.</p>
<p>Bestimmt hast Du schon ein mal von Buch &#8220;No More Mr Nice Guy&#8221; von Robert Glover gehört. Darin erzählt er aus seiner Sicht, was einen Nice Guy zu einem Nice Guy macht. Auch, was ihn davon abhält den Erfolg, die Liebe, den Sex und das Leben zu haben, das er <em>eigentlich eigentlich eigentlich</em> will. Ein Nice Guy ist Robert Glover zufolge ein Mann, den wir alle kennen. Der JA Sager, der es allen recht macht aber irgendwie unglücklich ist. Der Typ, der eigentlich keine Zeit hat aber seiner besten Freundin doch beim Umzug hilft. Der, der seine Arbeit hasst aber zu feige ist zu kündigen. Der, der seine Partnerin nicht liebt aber zu viel Angst hat auf die Frauen zuzugehen, die er wirklich will. Der, der seine sexuellen Fantasien in Pornos sucht, statt seine Neigungen und Wünsche mit realen Frauen zu erleben. Der, der seine Meinung in einer Diskussion nicht sagt und dann tagelang den Dialog in seinem Kopf immer und immer wieder durchspielt.</p>
<blockquote><p>Wäre ich nur im Außen so, wie ich in meiner Fantasie bin, hätte ich das Leben, das ich will.</p></blockquote>
<h2>Wie entsteht ein Nice Guy?</h2>
<p>Ein Nice Guy wird zum netten Männlein durch die Geschichte seiner Erziehung. Und obwohl wir alle unterschiedliche Geschichten haben, sind wir uns oftmals in vielerlei Hinsicht gleich. Männer, die heute in Lebensbereichen wie Beziehung, Sex und selbstbestimmtem Leben ihre Probleme erkennen, finden sich oft in einer ähnlichen Konstellation wieder, die man mit wenigen Worten generalisieren kann: <strong>Ein problematisches Verhältnis zum männlichen Vorbild.</strong></p>
<p>Ob wir dieses Vorbild nun Vater oder Mann in der Familie nennen, ist egal. Fakt ist, dass wir Defizite in unserer Männlichkeit oft darauf zurück führen, dass wir in unserer Kindheit einen psychisch und/oder physisch abwesenden Vater oder männliches Rollenmodell vermissen, der uns auf natürliche Weise von unserer Mutter &#8220;entbunden&#8221; hätte.</p>
<p>In alten Kulturen sind diese Muster des Erwachsenwerdens tief verankert, teilweise sogar in mystische Rituale eingebettet. Bei alten Völkern, wie den australischen Ureinwohnern der Aborigines beispielsweise, wird der Junge über Tage in einer &#8220;Nacht und Nebel&#8221; Aktion entführt und hungern gelassen, bevor er sich nach 3 Tagen ohne Essen vom gesammelten Blut der Männerrunde ernähren darf. Auf sich alleine gestellt, von der Mutter entrissen und in die Runde der &#8220;Alten&#8221; aufgenommen lernt der Junge vieles auf eine völlig andere Art: Mit Angst umgehen, Hunger und Kälte trotzen, sich vom männlichen Körper nähren, die Wertschätzung von Männern erfahren.</p>
<p>All diesen Ritualen liegt zugrunde: Ein Junge braucht eine Mutter um von einem Säugling zu einem Kind zu werden, aber einen Mann um von einem Kind zu einem Mann heran zu wachsen. In unserer modernen Gesellschaft sind solche Rituale nicht denkbar. Und selbst wenn es sie gäbe: ein Junge würde heute die Männer, die ihm das &#8220;angetan&#8221; haben nach der Zeremonie anzeigen, statt die tiefer liegende Weisheit zu verstehen.</p>
<p>Durch abwesende Väter oder Männer in unserer Kindheit haben wir diesen geschützten Container für unser Wachstum vom Jungen zum Mann nicht erlebt. Und je mehr wir als Männer unsere eigenen Gefühle von der Mutter erfahren, umso mehr nehmen wir die weibliche Sicht auf Männlichkeit ein. Genau hier entsteht das Problem, das wir ab dann durch unser Leben tragen: ein verzerrtes Bild, was einen Mann zum Mann macht. Und so sehen wir die Welt durch die Augen unserer Mütter und werden mehr und mehr Abhängig von der Anerkennung unserer Handlungen durch die weiblich Seite. Dass wir dadurch als Männer nicht das bekommen, was wir wollen, versteht sich dann von selbst. Ein Teufelskreis entsteht.</p>
<p>Das ist nicht nur subjektiv empfundene Realität, sondern in der Gesellschaft bereits fest verankert. Wie ist der Mann in der Fernsehwerbung zu der Figur geworden, der immer eine Lektion von der Frau bekommt? Sie, die smarte Person die das Leben mit Leichtigkeit meistert und er der Tölpel, dem nichts so richtig gelingt? Er, der genervt im Auto wartet weil sie in der Badewanne einen Sekt geköpft hat. Er, der morgens zur Immunabwehr kalt duschen muss und Sie, die viel smarter einen gesunden Joghurt trinkt. Die Grundstruktur ist immer gleich: Er, der Trottel, bekommt nichts gebacken, während Sie auf alles die kluge Antwort weiß. So wird die Referenz gegenüber Männlichkeit, die wir bereits falsch gelernt haben, von Außer immer wieder bestätigt. Männer haben es verglichen mit Frauen einfach nicht leicht.</p>
<h2>Wie entsteht gesunde Männlichkeit?</h2>
<p>Darum soll es auf der Webseite von No More Mr Nice Guy gehen. Diese Webseite ist mehr als ein Blog. Sie ist entstanden aus einer Männergruppe, die sich in intimen Runden gegenseitig hilft, die beste Version ihrer selbst zu sein. Sie besteht aus mutigen Männern, die den Weg der Ehrlichkeit gewählt haben, um an ihre ganz eigene Wahrheit zu gelangen. Es ist ein Weg, um mit Männern mit der eigenen Männlichkeit zu wachsen. Sich zusammen schließen, Vorbilder finden, die mit mir ein Stück des Weges gehen. Der Weg wird leichter, wenn wir ihn gemeinsam gehen. Er ist es wert, gegangen zu werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>AHO</p>
<p>&nbsp;</p>
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